Also, ich riech nix.

Eigentlich bin ich ja ganz anderer Meinung als Jens Friebe.
Ich mag Deutsches Kino, genauso wie ich englisches Kino mag, und manchmal sogar französisches. In ganz seltenen Fällen funktioniert es sogar, wenn Deutsches Kino Ausflüge in die USA macht.
Aber momentan ist ein Film im Kino, der das Prädikat „Deutsches Kino“ ziemlich zu unrecht trägt.
Da ist nun allerorten zu lesen, was für ein Prachtexemplar Tom Tykwer da in die Welt gesetzt hat, und ich will gar nicht bestreiten, daß diese Romanverfilmung qualitätvolles internationales Mainstream-Kino darstellt – die Betonung liegt hier allerdings auf „international“. „Kostümfest“ und „Ausstattungsschlacht“ würde ich auch noch als beschreibende Attribute gelten lassen.
Aber Deutsches Kino geht anders. Ganz anders. Und besser. Auch ohne ein Budget von 50 Millionen Euro.

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